Förderschwerpunkt „Psychosoziale Krebsberatung“
der Deutschen Krebshilfe

Im Förderschwerpunkt „Psychosoziale Krebsberatung“ der Deutschen Krebshilfe werden seit dem Jahr 2008 Psychosoziale Krebsberatungsstellen in ganz Deutschland gefördert mit dem Ziel, die Entwicklung einer qualitätsgesicherten ambulanten psychosozialen Krebsberatung in Deutschland zu fördern und dazu beizutragen, eine Regelfinanzierung für die Zukunft zu erreichen. Initial wurden insgesamt 28 Beratungsstellen gefördert, aktuell sind noch 24 Beratungsstellen in der Förderung. Die Beratungsstellen sind in einem Netzwerk miteinander verbunden und treffen sich regelmäßig zum Austausch und zur Konzeptentwicklung.   Ergänzend zur Strukturförderung der psychosozialern Krebsberatungsstellen wird begleitend ein Evaluationsprojekt gefördert, welches in enger Verbindung mit dem Förderschwerpunkt ‚Psychosoziale Krebsberatungsstellen’ steht. In einem breit angelegten Evaluationskonzept  werden Daten zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität erhoben und eine einheitliche Leistungsdokumentation erarbeitet. Zugleich wird dadurch der Prozess der Qualitätsentwicklung in den geförderten Beratungsstellen angestoßen und wissenschaftlich evaluiert. Ziel ist es, die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Beratungsstellen zu qualitätsgesicherten Kompetenzzentren zu fördern und eine Generalisierung sowie einen  Transfer der Ergebnisse über den Förderschwerpunkt hinaus zu erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Kontakt:

für das Netzwerk Psychosoziale Krebsberatung:
Dipl. Psych Martin Wickert 

für das Evaluationsprojekt:
Prof. Dr. Joachim Weis 

 

Förderschwerpunkt „psychosoziale Onkologie“ der Deutschen Krebshilfe (DKH)

Die Deutsche Krebshilfe fördert seit vielen Jahren wissenschaftliche Studien im Bereich der Psychoonkologie, unter anderem auch in Form eines Schwerpunktprogrammes. Im Rahmen der zweiten Förderperiode des Schwerpunktprogramms werden seit 2011 insgesamt 11 verschiedene Einzelprojekte mit psychosozialen Themen gefördert. Die Themenschwerpunkte liegen im Bereich Interventionen, Patientenschulung, partizipative Entscheidungsfindung, Lebensqualität, Förderung kommunikativer Kompetenz der Onkologen sowie Belastungserleben.  
Weitere Informationen zum Förderschwerpunkt Psychosoziale Onkologe der DKH erhalten Sie hier.

Kontakt:

Prof. Dr. Peter Herschbach

 

Förderschwerpunkt „Forschung im Nationalen Krebsplan“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Nationalen Krebsplans werden durch das BMG seit 2012 insgesamt 13 verschiedene Einzelprojekte gefördert, die sich auf die Themenfelder Früherkennung, psychoonkologische Versorgung und Patientenkompetenz beziehen. Hierbei befassen sich drei Projekte mit verschiedenen Teilaspekten der psychoonkologischen Unterstützung und drei Projekte mit dem Thema der Patientenkompetenz.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

Kontakt:

Prof. Dr. Anja Mehnert
Prof. Dr. Susanne Singer

 

Förderschwerpunkt „Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern"

Mit dem Ziel, psychosoziale Versorgungsangebote für Kinder und Jugendliche mit einem an Krebs erkrankten Elternteil bedarfsorientiert und qualitätsgesichert weiter zu entwickeln und mittelfristig in der Versorgungspraxis zu verankern, hat die Deutsche Krebshilfe von 2009 bis 2012 ein Förderungsschwerpunkt-Programm "Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern" gefördert. Ziel dieses Programms, das in Form eines Forschungsverbundes mit 8 Teilvorhaben an 5 Standorten umgesetzt wurde, war die Analyse der bestehenden Versorgungsangebote, die Erfassung des Versorgungsbedarfs für unterschiedliche Zielgruppen, die Implementierung innovativer Versorgungsangebote und deren Evaluation.  Das Projekt wurde 2012 abgeschlossen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

Copyright © 2017 PSO – Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft