Arzt-Patienten-Kommunikation

Unbestritten ist die Qualität der Kommunikation mit Tumorpatienten entscheidend für die onkologische Versorgungsqualität . Die Fähigkeit, Patienten professionell und patientenzentriert Informationen, Anteilnahme und realistische Hoffnungen in einer von Sicherheit und Vertrauen geprägten Arzt-Patient Beziehung zu vermitteln, ist gerade in der Onkologie von zentraler Bedeutung für Patienten, Angehörige und auch für Ärzte. Selbst erfahrenen Onkologen fällt es manchmal schwer, mit den enormen kommunikativen Herausforderungen, besonders in fortgeschrittenen Krankheitsstadien angemessen umzugehen und die eigene Beanspruchung zu begrenzen.

Den hohen Anforderungen an kommunikative Fähigkeiten von Onkologen stand bisher eine unzureichende Aus- und Fortbildung gegenüber. Die Sichtweise, dass effektive, patientenzentrierte Kommunikation nicht anders als andere ärztliche Fertigkeiten gelehrt und gelernt werden kann beginnt sich nur zögerlich durchzusetzen; ungeachtet zunehmender Evidenz für die Wirksamkeit von intensiven und qualifizierten Fortbildungsmaßnahmen.

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